Am 17. Juni endete die diesjährige Düsseldorfer Stadtradelsaison mit der Fête du vélo auf dem Radaktivtag am Rheinufer. Das Umweltamt lud alle Stadtradlerinnen und Stadtradler ein, am Stand des Umweltamtes andere Stadtradler zu treffen, zu klönen und zu fachsimpeln und auf den bis dahin schon erradelten Erfolg anzustoßen. Auf der Bühne sprach Oberbürgermeister Thomas Geisel über die Bedeutung des Radverkehrs in Düsseldorf, den Erfolg des diesjährigen Stadtradelns, und natürlich den Grand Départ, der das Thema nochmal ganz nach vorne bringen soll. Um 17:30 Uhr gab es dann ein Interview mit zwei Stadtradeln-Teams: Dem Marie-Curie-Gymnasium als erfolgreichstem Newcomer bei den Schulteams und Dynamo Wersten als Stadtteilteam. Dies gab mir die Gelegenheit, die Entwicklung des Teams in den letzten vier Jahren von einem zunächst eher privaten Kreis zu einem Stadtteilteam zu beschreiben, dem Team und dem Stadtteil für die wunderbare Unterstützung zu danken und so für das Format Stadtteilteam zu werben. 
Die Fête du vélo endete mit der Radnacht und gab uns die Gelegenheit, die Sprintstrecke der Tour de France schon einmal abzufahren.

25 Dynamo WerstenerInnen waren dabei und haben so zum Gelingen unserer Radtour beigetragen. Ein wunderbarer Teamgeist zeigte sich bei vielen Gelegenheiten – eine Panne (nach 1km!) wurde mit mitgebrachtem Werkzeug und Ersatzschlauch routiniert repariert, viele leckere Beiträge zum Picknick im Hasseler Forst halfen, unseren Hunger zu stillen, zwei RadlerInnen aus dem Team übernahmen die kundige Führung der Tour und einer den „Besenwagen“, der dafür sorgte, dass niemand verloren ging. Die Regel „Der/die Langsamste bestimmt das Tempo“ ermöglichte Allen, entspannt mitzufahren und sich schon unterwegs übers Stadtradeln und unser Team auszutauschen. Auch das Wetter spielte mit – es war zwar sehr heiß, aber trocken, und die meisten Wege zum Glück im Schatten – und zum Abschluss gab es an der Kölner Landstraße noch ein Eis. Es war sehr schön und eine tolle Gelegenheit, neue WerstenerInnen kennen zu lernen bzw. „alte“ wieder zu sehen.